Aktuelles

Clouds und Wölkchen (26.02.2010)

Apps (22.02.2010)

Mails Versenden (09.01.2010)

Hausgemachte Sicherheitslücke: das Kennwort (21.10.2009)

Clouds und Wölkchen (26.02.2010)

Und noch eines der aktuellen Hype-Wörter: Cloud-Computing. Wolken-Rechnen? Nein. Die Wolke symbolisiert hier lediglich die Verschleierung von Einzelkomponenten und Strukturen konkreter IT-Einrichtungen. Warum verschleiern? Weil es seit jeher das hehre Ziel der IT-Schaffenden ist, beliebige Komponten per "plug and play" einfach zusammen zu stecken, auch die Software-Komponenten. Und das am besten globalisiert, also unabhängig von der Dimension Raum. Der Weg ist noch weit, neueste konkrete - und damit viel besser verwendbare - Begriff zu diesem Thema sind "Software as a Service" (SaaS) und "Infrastructure as a Service" (IaaS), Virtualisierung und Hosting. Fragen Sie uns, wenn Sie hierzu Fragen haben. Halten Sie sich nicht mit Wölkchen auf, die beim nächsten Wetterwechsel von der Sonne aufgelöst werden...

Apps (22.02.2010)

Es ist eines der aktuellen Hype-Wörter: Apps. Das iPhone hat hier in kürzester Zeit einen neuen Markt geschaffen.
Doch was steckt dahinter?
Zunächst ist "Apps" nichts anderes als eine Abkürzung von "Application", zu deutsch also einfach "Anwendung" - der Begriff, mit dem wir schon seit zwei Jahrzehnten die Software bezeichnen, die der Endbenutzer am PC einsetzt, um seine Aufgaben zu erledigen. Das Neue ist, dass nun eine starke Nachfrage nach Mini-Anwendungen besteht, die auf dem iPhone ausführbar sind. Da das Gerät ohnehin "online" ist, kann man eine App denkbar einfach runterladen und auch gleich bezahlen. Frei nach dem Baukastenprinzip kann so das Massenprodukt iPhone - und nur über die schiere Masse kann der Hersteller gewinnbringend agieren - gleich wieder individualisiert werden. Das Spektrum reicht vom Blinklicht bis zur abgespeckten Textverarbeitung. Dazwischen gibt es sicher auch einiges, was Sie und wir als überflüssig deklarieren würden, aber dennoch seine Abnehmer findet, ähnlich dem Tuning-Markt beim Massenprodukt Automobil. Inzwischen gibt es mehr als 100000 Apps für das iPhone.

Mails Versenden (09.01.2010)

Triviale Überschrift? Immer wieder erleben wir, dass im Umgang mit dem Medium eMail im Beruf vermeidbare Fehler gemacht werden.
Darum möchten wir Ihnen einige einfache Tipps an Herz legen, die Sie - unserer Meinung nach - verinnerlichen sollten.
Wir beginnen mit dem Versenden von Mails. Natürlich können Sie uns bei Fragen oder Kritik jederzeit kontaktieren.


  • Betreffzeile deutlich formulieren
    Sie haben eine Frage? Dann beginnen Sie den Betreff doch einfach mit dem Wort "Frage". Sie senden einen Nachtrag zu einer vorigen Mail? Dann fügen Sie ans Ende des Betreffs das Wort "/Nachtrag". Nutzen Sie Stichworte, vermeiden Sie Prosa. Stellen Sie sich vor, Ihre Mail kommt beim Emfpänger als eine von Dutzenden Mails des Tages an. Sie möchten, dass IHRE Mail schnell und korrekt wahrgenommen wird. Die Betreffzeile ist das Mittel der Wahl hierfür.
  • Priorität klarstellen
    Bedenken Sie, dass bei Mails kein Tonfall, keine Mimik und kein Augenzwinkern wahrnehmbar ist. Sie müssen die Priorität Ihres Schreibens durch die Wortwahl klarstellen. Ist es dringend, dann schreiben Sie im Text "dringend". Ist es nicht ganz ernst gemeint, dann machen Sie das deutlich klar und nicht nur mit den inflationär gestreuten Emoticons (:-) etc.). Sind Sie sauer und möchten, dass der Empfänger das wahrnimmt, dann müssen Sie es hinschreiben. Hat die Sache Zeit, dann erwähnen Sie das. Helfen Sie dem Empfänger, die Mail in Ihrem Sinne zu verstehen und Fehlinterpretationen zu vermeiden.
  • Auf Anhänge hinweisen
    Weisen Sie im Text auf Zweck und Stellenwert Ihrer Anhänge hin. Kein Mensch braucht Anhänge, bei denen er erraten muss, warum sie sein Postfach füllen.
  • Fassen Sie sich kurz
    Die meisten Mailempfänger fühlen sich vom Posteingang mehr oder weniger gestresst. Langen Texte ohne Absätze oder andere optische Hilfsmittel erhöhen den Stressfaktor einer Mail erheblich. Fassen Sie sich kurz, verweisen Sie notfalls auf die Möglichkeit eines Telefonats oder einer Folgemail im Zusammenhang mit einzelnen Details.
  • Korrespondenz sollte gewissen Stilmerkmalen genügen
    Stellen Sie eMails auf eine Stufe mit Ihrer anderen Geschäftskorrespondenz.
    In Briefen vermeiden Sie Tippfehler, in Mails sollten Sie das ebenso tun.
    Am Telefon schreien Sie niemanden an (oder?), in Mails sollten Sie Ausrufezeichen nur einzeln verwenden und auch nur dort, wo Sie besonderen Nachdruck anbringen möchten.
    Verwenden Sie Anreden und Grußformeln, wenn auch bei Mails öfter das saloppere "Hallo / Gruß" möglich - nicht obligatorisch - ist, während sich in Briefen das "Sehr geehrte / Mit freundlichen Grüßen" nach wie vor hält. "MfG" als Gruß halten wir für deplatziert und unpersönlich.
    Fragen Sie sich, ob die Mail notwendig ist und etwas erreichen kann. Wenn nicht, schreiben Sie sie genauso wenig wie einen Brief, der nichts erreichen kann.
  • Keine Spielereien
    Bauen Sie keine kunstvoll gestalteten Mails mit Farben, unterschiedlichen Textgrößen oder sonstigen nicht-textlichen Elementen auf. Sie wissen nie genau, wie das beim Emfpänger ankommt. Wird auf dem Weg zum Empfänger alles in Rohtext konvertiert, haben Sie keinen Nutzen mehr und ggf. sogar Nachteile durch unleserliche Texte. Bei Korrespondenz innerhalb des Unternehmens, d.h. innerhalb einer Mail-Infrastruktur, sind die Chancen wesentlich höher, dass die Mail so ankommt, wie Sie sie abschicken - aber brauchen Sie hier die Designelemente wirklich?
  • Signatur anfügen
    Jedes moderne Mailprogramm bietet die Möglichkeit, automatisch Signaturen anzuhängen. Nutzen Sie das, um z.B. Ihre Kontaktdaten oder Ihre Stellung im Unternehmen informativ anzubringen. Vermeiden Sie aber auch hier unnötige Spielereien.
  • Verteiler klein halten
    Senden Sie die Mail nur an die Personen, die direkt angesprochen oder befragt werden müssen. Sind das mehrere, dann stellen Sie möglichst im Text klar, welche Passage für Einzelne und welche für Alle gedacht ist. Oder machen Sie gleich mehrere Mails daraus. Setzen Sie nur Personen in CC, deren Kenntnisnahme einen Nutzen für Sie oder sie darstellt. Vermeiden Sie das Gieskannenprinzip

Hausgemachte Sicherheitslücke: das Kennwort (21.10.2009)

Nach Angaben des TÜV Rheinland sind trotz aller Warnungen immer noch mehr als drei Viertel aller Kennwörter/Paßwörter so "plump" gewählt, dass sie von Unbeteiligten erraten oder von simplen Automatismen geknackt werden können.
Wir können uns den Apellen nur ausdrücklich anschließen: was nutzen die besten Sicherheitstüren wenn nicht abgeschlossen wird.
Definieren Sie Ihre Paßwörter unter Einbeziehung von Groß- und Kleinbuchstaben und Ziffern und setzen Sie den Wortteil nicht auf triviale Wörter des allgemeinen Wortschatzes oder auf den Vornamen Ihres Lebensgefährten. Das leidige Problem, viele verschiedene Paßwörter verwalten zu müssen, können Sie entweder dadurch lösen, dass Sie einen Teil der Paßwörter vereinheitlichen und auch immer synchron ändern oder auch dadurch, dass Sie einen "Paßwortsafe" einsetzen. Das ist eine Software, die zahlreiche Paßwörter für Sie verwaltet und verschlüsselt speichert und selbst nur durch ein zentrales Paßwort zugänglich ist. Selbstredend muss das vereinheitlichte Paßwort bzw. das Paßwort für den Safe-Zugang dann WIRKLICH aus einer möglichst komplexen Zeichenfolge bestehen.
Und ja: das Aufschreiben von Paßwörtern und "Verstecken" der Zettel in der Schreibtischschublade oder unter der Schreibauflage ist schon seit Jahrzehnten unter Androhung von drastischen Zornanfällen Ihres Dienstleisters untersagt... das Gleiche gilt übrigens für die nur scheinbar modernere Variante der elektronischen (Klartext-)Speicherung von Paßwörtern in Word-Dokumenten oder Outlook-Notizen.